Rugby: EPIC Risk Management schlie?t neue Partnerschaften in Gro?britannien

Posted on: 06/03/2022, 05:30h. 

Last updated on: 04/03/2022, 01:06h.

Das britische Spielerschutz-Unternehmen EPIC Risk Management ist drei neue Partnerschaften innerhalb des Rugby-Sports eingegangen. So kooperiere EPIC in den n?chsten vier Jahren mit dem Verband Rugby Players Association (RPA), der Aufsichtsbeh?rde Rugby Football Union (RFU) und der Liga Premiership Rugby (PRL). Dies gab das Unternehmen Mitte der Woche per Pressemeldung [Seite auf Englisch] bekannt.

Frauen spielen Rugby Schwarz Wei? Bild
Von dem Spielerschutz-Training sollen M?nner, Frauen und Jugendliche im Rugby profitieren. (Bild: PxHere)

Die drei neuen Partner erhielten somit EPICs umfangreiches ?Gambling Awareness Education“-Programm. Dieses solle Spieler und andere Akteure innerhalb des Sports über verantwortungsvolles Glücksspiel und Spielsucht aufkl?ren.

Das 2017 ins Leben gerufene Programm sei das erste seiner Art gewesen, welches Sportlerinnen und Sportlern in Gro?britannien zum Umgang mit Glücksspielen und Spielsucht geschult habe.

Das Spielerschutz-Unternehmen EPIC Risk Management wurde im Jahr 2023 gegründet und besteht heute aus einem Expertenteam aus den Bereichen Glücksspiel, Sport, Technologie, Gaming, Bildung, Wirtschaft und Regierungsangelegenheiten. EPIC pflegt mehrere Partnerschaften innerhalb der Glückspiel- und Sportindustrie. Zu den Partnern z?hlen Glücksspiel-Konzerne wie Entain, Sky Betting oder Kindred sowie Fu?ball-Clubs wie Manchester City, Chelsea und Arsenal.

Ein wichtiger Bestandteil des Programms sei die Aufkl?rung über Korruption im Sport. So sollen Sportler lernen, was im Falle von Bestechungsversuchen zum Zwecke der Spielmanipulation und des Wettbetrugs zu tun sei.

Training für M?nner, Frauen und Rugby-Nachwuchs

Die neue Partnerschaften RPA, RFU und PRL deckten den gesamten britischen Profi-Rugby-Sport ab. Die verschiedenen Ligen und Clubs wechselten sich dabei im Laufe der n?chsten vier Jahre mit dem Ausbildungstraining ab.

Im ersten und dritten Jahr erhielten die Vereine der Premiership und Championship der Herren, die Red Roses Squad (Senior-Frauen-Rugby) sowie die England Sevens Mannschaften der Herren und Frauen die Schulungen.

Im zweiten und vierten Jahr hingegen stehe die jüngere Generation im Fokus. Training erhielten dabei die die Spielerinnen und Spieler der Regional Academy zwischen 16 und 18 Jahren sowie die Spielerinnen der Wettbewerbe Women’s Premier 15s und Women’s Premier 15s für Spielerinnen zwischen 16 und 18 Jahren.

Profi-Spieler als besondere Risikogruppe

Wie EPIC in seiner Pressemeldung erkl?rt, sei aus der Forschung bekannt, dass professionelle Sportler eine besondere Risikogruppe in Bezug auf Spielsucht darstellten. Daher sei es umso wichtiger, die Sportler frühzeitig über die Risiken des Glücksspiels und die Pr?vention von Spielsucht aufzukl?ren.

Diese Meinung teile auch Neil McCarthy, Leiter der Abteilung für Spieler-Entwicklung der Premiership Rugby. Er kommentiert:

Das Wohlergehen unserer Spieler ist eine Hauptpriorit?t für die Premiership Rugby […]. EPICs Mission ist es, das Problem aus dem Glücksspiel zu beseitigen und Leben zu retten, was für g?nzlich unterstützen. EPIC arbeitet mit einigen der weltweit gr??ten Organisationen aus zahlreichen Branchen, um die Risiken und potenziell verheerenden Folgen problematischen Glücksspiels zu mindern.

Auch Alys Lewis, Verantwortlicher für Legales und Regulierung bei der RFU, zeigt sich erfreut über die neue Partnerschaft mit EPIC. Das Training des Spielerschutz-Unternehmens passe zu den Werten der Beh?rde, die stets darum bemüht sei, die Gesundheit von Sportlern und Angestellten zu priorisieren. EPIC sei der ideale Partner, um dieses Ziel auch weiterhin zu erreichen.