Gegen Spiel­manipulation: Interwetten wird Mitglied von ?sterreichs Play Fair Code

Posted on: 02/06/2020, 02:22h. 

Last updated on: 02/06/2020, 02:26h.

Das international t?tige Online-Glücksspiel-Unternehmen Interwetten mit Sitz auf Malta ist seit Ende Mai Mitglied der ?sterreichischen Anti-Wettbetrugs-Initiative ?Play Fair Code“. Wie das ?sterreichische Wirtschaftsmagazin Leadersnet gestern berichtet hat, stünden Schulungen und Aufkl?rungsarbeit zum Thema Spielmanipulation im Fokus der neuen Kooperation.

?sterreichische Fu?ballfans im Stadion bei WM
Interwetten engagiert sich im ?sterreichischen Sport gegen Wettbetrug. (Bild: Pixabay/softzorro)

Von den Schulungen sollen Vereine, Sportler und Funktion?re profitieren. Weit oben auf der Agenda stünden der ?sterreichische Skiverband (?SV), ein langj?hriger Vertragspartner von Interwetten, sowie die Landesverb?nde des ?sterreichischen Fu?ball-Bundes (?VB).

Der Beitritt in den Play Fair Code solle des Weiteren den Austausch mit anderen Mitgliedern der Initiative erleichtern und so die Sportwetten-Branche als Gesamtes sicherer gestalten.

Der Play Fair Code ist im Jahr 2011 in gemeinsamer Kooperation des ?sterreichischen Sportministeriums, des ?FBs und der ?sterreichischen Fu?ball-Bundesliga gegründet worden. Neben ihrer Pr?ventionsarbeit im Bereich Spielmanipulation und Wettbetrug überwacht die Initiative die Wettbranche und leitet eine Ombudsstelle für Betroffene. Bis dato h?tten bereits mehr als 15.000 Sportler aus ?sterreich und Europa von Schulungensmodulen profitiert, hei?t es auf der Webseite.

Enge Zusammenarbeit der Branchen unerl?sslich

Mit seiner neuen Partnerschaft mit Play Fair Code engagiert sich Interwetten nicht zum ersten Mal im Kampf gegen Wettbetrug und Spielmanipulation. Das Unternehmen sei laut Leadersnet ein ?Vorreiter der Branche im Bereich der Integrit?t“.

Interwetten hat bereits ?hnliche Kooperationen mit dem Deutschen Sportwetten Verband (DSWV), der ?sterreichischen Vereinigung für Wetten und Glücksspiel (?VWG), dem Malta Remote Gaming Council (MRGC) und der International Betting Integrity Association (IBIA). Auch ist das Unternehmen Mitbegründer der EGBA.

Vorstandssprecher Dominik Beier erkl?rt, warum die Arbeit gegen Wettbetrug so wichtig ist:

Man hat zuletzt beim Tennis Wettskandal gesehen, wie schnell eine gesamte Branche unter Generalverdacht gestellt wird. Dabei sind es gerade jene lizensierte, seit jeher transparent arbeitende und mit einer Vielzahl an Frühwarnsystemen ausgestattete Wettanbieter wie Interwetten, die unter den Auswirkungen von Wettmanipulationen leiden und ebendiese mit aller Kraft verhindern wollen.

Für den Play Fair Code sei der Mitgliedsbeitritt von Interwetten ein Gewinn. Pr?sident Günther Kaltenbrunner betont, wie wichtig es sei, dass sich die Wettanbieter selbst im Bereich Anti-Wettbetrug engagierten. Es zeige, dass die Branche die Arbeit der Initiative wertsch?tze.

Gesch?ftsführer Severin Moritzer fügt hinzu, dass sich sowohl die Sportverb?nde als auch die Sportwettenanbieter bewusst darüber seien, dass Wettskandale der Integrit?t des Sportes riesige Sch?den zufügten. Es sei daher nur logisch, dass beide Seiten eng zusammenarbeiteten.